Pastéitchen – Königinnenpastete

Jedes Mal, wenn ich Hühnerbrühe mache, muss das Suppenhuhn auch verwertet werden. Dafür eignet sich diese Königinnenpastete ganz besonders! Ich bereite sie dann auch nur einmal vor und der Rest wandert portionsweise in den Gefrierschrank.

Dieses Gericht ist sehr beliebt in Luxemburg und erinnert mich immer wieder an meine Kindheit. Da ich schon damals Fleisch nicht sehr mochte, gab’s immer wieder Diskusionen mit Mama und Oma ;o) Trotzdem liebte ich die Soße und pickte mir das Fleisch einfach raus und legte es bei Seite. Heute bereite ich sie mir mit Gemüse und vielen leckren Champignons zu. Früher gab’s dazu immer Pommes und Salat und meist war dann auch die ganze Familie anwesend. Es schmeckt aber auch ganz besonders gut mit Reis.

Obwohl ich normalerweise alles selbst zubereite greife ich bei Blätterteig auf die Fertigvariante. Da Blätterteig und ich keine Freunde sind und die Zubereitung mich schon viele Nerven gekostet hat, habe ich es einfach aufgegeben. Wenn ihr mutig seit, könnt ihr eure Pasteten also auch selber machen wenn ihr mögt ;o)

pasteitchen

Zutaten

1 Suppenhuhn (von der Hühnerbrühe)
1/2 Liter Hühnerbrühe
200 ml kalte Milch
500 gr frische Champignons
4 EL Mehl
Salz, Pfeffer und Muskatnuss
Fertige Pasteten (aus Blätterteig)

Zubereitung

Am selben Tag, wo ihr die Hühnerbrühe zubereitet habt lasst ihr das Suppenhuhn etwas abkühlen, dann zerlegt ihr es und gebt das Fleisch in eine Schüssel. Ich mach das ganz einfach mit den Händen und das Hühnchen ist noch lauwarm, also Vorsicht, innen kann es noch heiß sein. Wie ich richtig ein Huhn zerlege weis ich nicht, aber es klappt, so wie ich es mache ganz wunderbar :o) Nachdem ihr das ganze Fleisch von den Knochen gepult habt, zupft ihr das Fleisch klein. Ihr könnt es aber auch klein schneiden, ganz wie ihr wollt. Bei uns wird ein Teil ganz fein gezupft und der andere Teil grob. Das Fleisch in den Kühlschrank stellen und die Champignons putzen und in Scheiben schneiden und beiseite stellen. Für die Sauce wird eine Art Béchamel Sauce vorbereitet. Ich benutzte hierfür aber keine Butter. Das Mehl wird einfach in den Topf gegeben und unter rühren etwas geröstet. Das Mehl fängt dann an schön zu duften. Das dauert ungefähr 2-3 Minuten. Dann löscht ihr das ganze mit der Milch ab und rührt kräftig, damit ihr keine Klümpchen bekommt. Jetzt gebt ihr nach und nach die Hühnerbrühe hinzu und rührt fleißig weiter. Ihr könnt ganz nach belieben noch etwas Hühnerbrühe hinzugeben, wenn die Sauce für euch zu dickflüssig ist. Wir essen sie gerne schön dickflüssig :o) Falls ihr etwas zu viel Flüssigkeit habt, könnt ihr es auch noch Problemlos mit etwas Maisstärke dicken. Nachdem die Sauce fertig ist, gebt ihr die Champignons und das Fleisch hinein und lasst alles langsam köcheln bis die Champignons gar sind. Das kann ungefähr 10 Minuten dauern. Ihr müsst aber dabei bleiben und darauf achten, dass es euch nicht verbrennt! Wenn die Champignons gar sind ist eure Füllung für eure Pastéitchen fertig und ihr serviert sie in einer vorgewärmten (im Ofen) Pastete. Dazu könnt ihr Reis oder Pommes servieren.


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16 Comments

  1. Die sehen toll aus und das mit dem Blätterteig kann ich verstehen.
    Königinnenpastete, das ist wirklich ganz alte Schule. Ich finde diese Klassiker haben immer was elegantes und das mag ich.

    • Ich gebe dir recht.
      Und wir kochen diese Klassiker auch einfach viel zu selten, bzw geraten sie (bei mir) auch immer wieder recht schnell in Vergessenheit 😔

  2. Ich habe dich für einen Award nominiert, schau doch mal auf meine Kochseite ;-)

  3. Waskocheichheute.tips

    Das klingt sehr lecker :)

  4. Pingback: Versatile Blogger Award | Kleines Kuliversum

  5. Ich habe heute auch das Fleisch eines Suppenhuhns verarbeitet. Zwar anders als Du ;-) , aber Deine Variante gefällt mir auch!
    Liebe Grüsse aus Zürich,
    Andy

    • Hallo Andy,
      Es freut mich dass dir mein Rezept gefällt.
      Ja habe eben auf deinem Blog geschaut :o)
      Ist auch eine super Idee das Suppenhuhn zu verwerten.
      LG Jill

  6. Bei uns heißt das Ragout Fin und wir essen es jedes Jahr an Heiligabend. Ich liebe, liebe, liebe es.

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