Pastaschutta

Guten Morgen!

Heute zeige ich euch ein weiteres Rezept aus meiner Kindheit und vieler anderen aus Luxemburg: Pastaschutta. Jede Familie hat so zusagen sein eigenes Rezept und ich glaube, es gibt kaum jemand der es gleich zubereitet.

Als Kind habe ich es sehr gerne gegessen. Aber auf meine eigene Art und Weise: da ich ja kein Fleisch esse, und auch schon als Kind nicht, habe ich mir das Fleisch herausgefischt und die Sauce dann durch ein feines Sieb auf meine Nudeln gegeben. Natürlich waren meine Geschwister dann um so glücklicher mein Fleisch zu bekommen.

Bei uns wird Pastaschutta immer mit Nudeln gegessen, ganz oft sogar mit Spaghetti. Man könnte auf den ersten Moment denken, ich stelle euch hier eine Bolognesesoße vor. Da gibt es aber größere Unterschiede. Bolognese wird mit Rotwein und Gemüse gemacht und beinhaltet mehrere Zutaten und Gewürze. Pastaschutta hingegen ist ganz einfach gehalten und hat gerade mal vier Zutaten: Hackfleisch, Schalotten, Lorbeerblätter und Tomatensugo.

Das Hackfleisch wird sehr stark in der Pfanne oder in einem Topf gebraten, damit es schön Farbe und Röstaromen annimmt. Das ist im Grunde das allerwichtigste, denn diese Aromen geben der Sauce später das gewisse Etwas. Da ausser Lorbeerblätter keine Gewürze oder Kräuter benutzt werden, machen die Röstaromen und die lange Schmorzeit das meiste im Geschmack aus.

Pastaschutta

Zutaten

  • 500g Hackfleisch
  • 2 Schalotten
  • 2 Lorbeerblätter
  • 720g passierte Tomatensauce
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

  1. Hackfleisch in einer Pfanne oder einem Topf kräftig anbraten, sodass ihr eine braune Kruste erhaltet
  2. Schalotten fein hacken und für 2 Minuten mit anbraten
  3. Das ganze mit Tomatensauce ablöschen und Lorbeerblätter hinzugeben
  4. Für 2-3 Stunden auf niedriger Temperatur köcheln lassen

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